Unsere Argumente

Hier wiederlegen wir einige der häufigsten Argumente gegen eine Sanierung des Rüsselsheimer Stadttheaters:

„Wenn wir das Theater sanieren, gibt es kein Geld mehr für Schulen und Kitas.“
Das stimmt so nicht. Investitionen in Bildung und in Kultur stehen nicht in einem direkten „Entweder-oder“. Beides gehört zu einer lebenswerten Stadt.

„Wenn wir das Theater sanieren, bekommen Vereine und andere Kulturinstitutionen nichts mehr.“
Auch das ist nicht zwingend so. Wenn Sport oder Kultur weniger Mittel erhalten, liegt das nicht am Theater – sondern an politischen Prioritäten.

„Die Sanierung müsste sofort komplett bezahlt werden.“
Nein. Bis eine Sanierung beginnt, vergeht Zeit. Auch die Bauphase dauert Jahre, und Investitionen dieser Größenordnung werden über lange Zeiträume finanziert. Dem gegenüber steht ein Nutzen von 40–50 Jahren für Menschen in und um Rüsselsheim, besonders für Kinder, Jugendliche, Vereine und Bildung.

„Das Theater ist weniger rentabel als vergleichbare Häuser in Hessen.“
Das stimmt nach heutigem Stand nicht.Solche Behauptungen beruhen häufig auf veralteten Zahlen, die die aktuelle Entwicklung längst nicht mehr abbilden.

„Man könnte stattdessen einfach andere Spielorte in Rüsselsheim schaffen.“
Ein Theater wie dieses ersetzt man nicht einfach. Akustik, Bühnentechnik, Infrastruktur und Funktionalität sind einzigartig und extrem aufeinander abgestimmt.
Ein wirklich vergleichbarer Neubau auf diesem Niveau würde weit über 100 Millionen Euro kosten.

„Auf dem Parkplatz stehen nur Autos aus Wiesbaden.“
Das hat oft einen einfachen Grund: Viele Menschen aus Rüsselsheim leasen ihre Fahrzeuge über Anbieter mit Sitz in Wiesbaden.

„Warum sollen wir ein Theater für Menschen von außerhalb finanzieren?“
Das Theater ist in erster Linie für die Menschen aus Rüsselsheim da, besonders für Kinder, Jugendliche, Schulen und Vereine. Dass auch Gäste aus anderen Städten kommen, ist kein Problem, sondern eher ein Kompliment für unsere Stadt und gut für unser Image.